Montag, 31. August 2020

Die Gräfin ist verschwunden!

Extrablatt! Extrablatt!

Wie wir soeben aus äußerst zuverlässiger Quelle erfahren haben ist die Gräfin zu Drachenfels vor wenigen Tagen spurlos verschwunden!
Offiziellen Angaben zufolge war sie auf Auslandsreise im Rittergut Klauenmark, welches in den Sydlehen liegt. Es heißt, dass unsere geschätzte Kiara zu Drachenfels die edle Herrin Elanor von Klauenmark bei einem magischen Ritual unterstützen wollte.

Doch Augenzeugen berichten nun, dass sie angegriffen wurden und sowohl Elanor als auch die Gräfin spurlos verschwunden sind!

Wie wir mit hoher Sicherheit sagen können muss der Zauber der Ursprung des ganzen Übels gewesen sein und die Banditen angelockt haben. Da wie man hört von Seiten der Principes der Loge des Phönix vorsichtshalber ein Dutzend meisterlich ausgebildete Ritualwachen zum Schutz der Damen eingeteilt waren muss es ein wahres Blutbad gegeben haben, bis die barbarischen Angreifer überhaupt in die Nähe der Damen kamen und man munkelt, dass es den Räubern nur gelang die Oberhand zu gewinnen indem sie ein furchtbares kämpfendes Monster frei ließen!

Dies bestätigten uns auch einige Dorfbewohner aus der Gegend, die zwar nicht selbst vor Ort waren, jedoch von Bekannten davon gehört hatten. Ein Reisender, der dann auch hinzu kam fertigte dankenswerterweise diese Zeichnung des Monsters nach den Beschreibungen der Dörfler an:




Wenn dem wirklich so ist müssen wir alle um das Leben der Gräfin fürchten und auch für das der Principes beten! Und selbst wenn beide noch am Leben sind können wir uns nicht im Ansatz ausmalen, welch furchtbares Schicksal die Räuber für sie erdacht haben!

Anhand der uns derzeit vorliegenden Informationen müssen wir vom Schlimmsten ausgehen:
Der Drahtzieher hinter dem Angriff ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der finstere Carolus, der uns gefolgt ist in die neuen Lande und nun das alte Leid erneut über uns bringen will! Mögen die Götter uns beistehen!!!

Armin Schreibeschnell
Lehrling der Schriftkunde beim Bolkheimer Blatt
im späten Jahre 20 nach Chron