Donnerstag, 11. April 2019

Lage in der neuen Heimat

Wasser knapp, Stimmung schlecht - war die überstürzte Flucht der Anfang vom Ende?!





Seit der ereignisreichen Umsiedlung in das vermeintlich vor dem Nebel sichere Neuland über die Portale sind nun schon einige Wochen ins Land gegangen. War anfangs noch bei einem Großteil der Flüchtlinge Pioniergeist oder zumindest Erleichterung zu spüren dem gefährlichen Nebel für immer entkommen zu sein, so sprang man scheint es geradewegs vom Regen in die Traufe.

Zwar sind schon etliche Notunterkünfte fertiggestellt, doch haben die meisten Bürger derzeit noch kein Dach über dem Kopf. Dutzende Todesfälle sind schon bekannt, da manch einer an der Kälte oder schlicht an Entkräftung gestorben ist. Und nun wird auch das Wasser knapp.
Der Bach, der durch diese Gegend fließt hat bei weitem nicht genug Wasser für alle Geflüchteten. Obwohl man spezielle Zonen zur Entnahme des Trinkwassers flussaufwärts und zum Waschen flussabwärts eingerichtet hat halten sich nicht alle daran und deshalb breiten sich die ersten Krankheiten unter den Geflüchteten aus.

Das Grafenpaar und die Barone und Baronessen haben bereits einen Großteil der Wachen zur Bewachung der Trinkwasserentnahmestelle abgestellt und kürzlich auch die ersten Expeditionen in alle Himmelsrichtungen losgeschickt, die nach weiterem Trinkwasser suchen sollen. Man wolle die Bewohner der einzelnen Baronien wieder aufteilen und die Masse der Geflüchteten dadurch entzerren, sobald neue Siedlungsplätze erschlossen seien heißt es von der Obrigkeit.
Wir hoffen, dass die Mitglieder der Expeditionstrupps schnell, wohlbehalten und vor allem mit guten Nachrichten zu uns zurück kehren mögen!

Bolkheimer Blatt im späten Frühjahr 19 nach Chron

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